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Kinder als verantwortungsbewusste Medienkonsumenten

Quelle: Pixabay

Vor kurzem startete MEIN KINDERRADIO ins fünfte Jahre seines Bestehens. Neben der Ausweitung des Sendegebiets steht auch die inhaltliche Weiterentwicklung des Programms auf der Agenda. Damit Kinder Facebook und YouTube nicht als einzige Wahrheit begreifen. Eine verantwortungsbewusste Mediennutzung von Kindern steht hier im Vordergrund.

Wenn in den kommenden Tagen in Österreich wieder die Schul- und Kindergartenzeit so richtig losgeht, stellen sich auch langsam wieder die üblichen Morgenrituale ein. Eines davon ist das kollektive Radiohören am Frühstückstisch oder im Auto. Denn trotz zahlreicher digitaler Angebote steht Radio in Österreich nach wie vor hoch im Kurs.

Was oft nicht bedacht wird: Nachrichten sind in den seltensten Fällen kindgerecht aufbereitet, obwohl bereits Kleinkinder mitunter konzentriert zuhören. Die in den Köpfen der Kinder erzeugten Bilder können Eltern durchaus in Erklärungsnot bringen.

Kindersicher im www

Kinder lernen Mediennutzung

Verantwortungsvolle Mediennutzung für Kinder ist auf jeden Fall ein Punkt, an dem MEIN KINDERRADIO ansetzt. Der österreichische Sender, der vor wenigen Wochen seinen vierten Geburtstag feierte, strahlt das erste Radioprogramm für die Zielgruppe der Zwei- bis Zehnjährigen aus. „Neben Musik und Geschichten spielen bei uns auch die stündlichen News eine wichtige Rolle“, erklärt Kinderradio-Mitgründer Thomas Rybnicek. „So lernen unsere jungen Hörerinnen und Hörer bei uns, was Nachrichten sind und erfahren jene Dinge, die für die Kinderwelt relevant sind.“

Auch die Werbewirtschaft ist von der Kraft des Radioprogramms für die Jüngsten überzeugt – und das, obwohl MEIN KINDERRADIO auf klassische Werbeblöcke verzichtet. Sämtliche Partner – darunter Erste Bank, A1 Telekom Austria, Landzeit Restaurants oder Münze Österreich – bringen sich inhaltlich ins Programm ein.

„Öffentlich-rechtliches“ Kinderradio

Für das fünfte Kinderradio-Jahr steht ganz klar Wachstum auf der Agenda. Nach der zuletzt erfolgten Ausweitung des Sendegebiets soll diese weiter vorangetrieben werden – und auch die Stadt Wien möchte man auf die integrative Wirkung von MEIN KINDERRADIO aufmerksam machen.

Rybnicek: „Wir bieten ein in Europa wahrscheinlich einzigartiges Programmangebot für Kinder und folgen einem beinahe öffentlich-rechtlichen Auftrag. Wir tragen wesentlich zu Bildung, Verständnis und Kommunikation bei – in einer völlig anderen Zielgruppe als alle anderen Medien. Für die kommenden Jahre wünschen wir uns eine intensivere Zusammenarbeit mit der Stadt, egal ob auf Landes- oder Bezirksebene. Wenn Kinder nicht lernen, Radio zu hören, sind sie die erste Generation, die YouTube und Facebook als einzige Wahrheit betrachten. Falls sich also jemand fragt, wie man Kinder zu verantwortungsbewussten Medienkonsumenten machen kann: Bitte einfach anrufen.“