DNA-Test bei Hunden

Welche Rasse hat Dein Hund wirklich?

Unser Radino hat eine neue Freundin. Es ist Ruby – eine Hündin aus einem Tierheim. Man kann nicht genau sagen, welche Hunderasse das ist. Jede Rasse hat besondere Merkmale. Der Dackel hat kurze Bein, der Pudel Löckchen, der Boxer eine platte Nase und der Dalmatiner schwarze Punkte.


Wenn jetzt Hundebabies zur Welt kommen, wo zum Beispiel der Papa ein Dackel und die Mutter ein Pudel ist, dann sind die Babies Mischlinge. Vielleicht kurzbeinig mit Locken.


Aber auch das Wesen ist bei den Rassen verschieden. Die einen spielen gerne und lieben Kinder, die anderen sind Arbeitshunde oder sie lieben es, ein Haus zu bewachen. Wenn man einen Hund aussucht, dann ist das Wesen ganz wichtig. Wir verstehen unsere vierbeinigen Freunde einfach besser, wenn wir wissen, was sie von Natur aus gerne tun..


Und das gilt auch für Ruby. Es ist aber gar nicht so einfach festzustellen, aus welchen Hunderassen sie zusammengemixt ist. Ein DNA-Test kann da helfen. Dabei wird mit einem Wattestäbchen Spucke aus dem Maul des Hundes gewischt und an ein Labor geschickt. Die Spucke wird dann genau untersucht. Darin lässt sich nämlich die DNA finden. Du kannst sie Dir wie eine winzige spiralenförmige Leiter vorstellen wo die Sprossen für bestimmte Eigenschaften stehen:

Wissenschafter können an solchen Sprossen zum Beispiel die Pudellocken erkennen oder die Dackelbeine. Schwieriger wird es dann, wenn die Eltern, die Großeltern und die Urgroßeltern des Hundes schon verschiedene Rassen oder Mischlinge waren.

Radino hat ganz ungeduldig gewartet, bis die Post vom Labor nit dem Testergebnis da war. Endlich! Ruby ist ein Mega-Mischling. Radino ist jetzt total begeistert. So viele Rassen in einem einzigen Hund das ist einfach dinotastisch.

Ruby hat also viele Merkmale von Eltern, Großeltern und so weiter mitbekommen, die aber nicht mehr klar zu erkennen sind. Als Mega-Mischling ist sie einfach ein megasüßer Hund mit dem man fast alles machen kann.